Persönliche Voten unserer Mitglieder

Ines, 26

Die Schweiz ist ein sehr sicheres Land und hat eine vergleichsweise geringe Tötungsdeliktrate. Tötungsdelikte mit Schusswaffen im Bereich der häuslichen Gewalt sind äusserst selten, insbesondere unter Berücksichtigung des Waffenvorkommens und der Bevölkerungszahl. Tötungsdelikte werden vorwiegend mit Schneid- und Stichwaffen verübt. ¹

Die Waffen bei Anschlägen waren illegal. Gewalt gegen Frauen ist ebenfalls illegal. Was heute illegal ist, kann nicht noch illegaler werden. Menschen mit schlechten Absichten werden durch diese Verschärfungen keine besseren Menschen. Meine Befürchtung ist gross, dass die Raubüberfälle zu Hause bei einer Entwaffnung so zunehmen werden, wie man es z.B. in England beobachten kann. 

In der Schweiz leben eine Million Frauen alleine oder alleine mit ihren Kindern. Die hohe schweizer Schusswaffendichte hat für diese Frauen und Kinder einen präventiven Effekt, auch wenn sie selbst keine Waffen zu Hause haben.

Mein Wunsch ist, uns nicht das zu nehmen, was uns heute schon schützt.
Mein Wunsch ist Schutz. 

Tschechien sagt deswegen entschieden: NEIN. Haben wir den Mut und sagen auch NEIN am 19.Mai !

¹  Bundesamt für Statistik

Tötungsdelikt: Aufklärung und Vorjahresvergleich (vollendet und versucht) nach Tatmittel, Beschuldigte und Geschädigte 

https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kriminalitaet-strafrecht/polizei/gewalt.assetdetail.7806448.html

Lynn, 32

Hausfrau, Mutter und gelernte medizinische Praxisassistentin

Ich habe die Faszination für den Schiesssport bereits in der Schulzeit im Rahmen von Jungschützenkursen entdeckt. Als Hausfrau, Mutter und Teilzeitangestellte bin ich voll eingespannt. In meiner raren Freizeit nimmt IPSC einen wertvollen Platz ein. Ich schätze die damit verbundene Abwechslung, die Dynamik und vor allem auch die Herausforderung an Körper und Geist.
 
Wir Schweizerinnen können unglaublich stolz darauf sein, wie hervorragend in unserem Land der bewusste Umgang mit den 3.5 Mio. Privatwaffen gepflegt wird. Nicht viele Länder können so etwas vorweisen. Deshalb sage ich jetzt NEIN. Nein zu Einschränkungen. Nein zu weniger Sicherheit.

Lea, 35

Ich stimme am 19. Mai NEIN, weil wir in der Schweiz bereits ein sicheres und funktionierendes Waffengesetz haben.

Ich habe vor zwei Jahren angefangen mit dem Schiessport. Es braucht Disziplin, Konzentration und man kann dabei sehr gut abschalten. Durch diesen Sport habe ich schon viele tolle, unterschiedliche Menschen kennengelernt.

Geht doch einmal in einen Schiesskeller oder Schützenverein, lasst euch alles erklären und nehmt euch Zeit, einmal eine Waffe in die Hand zu nehmen und damit zu schiessen. Danach könnt ihr euch ein Urteil bilden.

Die Schweiz wird langsam aber sicher entwaffnet. Für die Terrorbekämpfung der falsche Ansatz, denn die Terroristen kaufen ihre Waffen nicht auf dem legalen Weg.

Darum sage ich NEIN zur Entwaffnung. Nein am 19. Mai!

Irina, 29

Ich bin Schützin, Sammlerin, Jungjägerin, Reiterin, Hobbygärtnerin, Geschäftsleiterin im Bestattungsdienst, selbständige Treuhänderin und eine normale Schweizer Stimmberechtigte.

Ich stimme NEIN da es eigentlich keinen Grund für dieses Gesetz gibt.

Das Gesetz bringt keinen Sicherheitsgewinn. Wir haben in der Schweiz ein strenges, funktionierendes Waffengesetz. Die Änderungen sind sinnlos und bringen eine riesige Bürokratie und Rechtsunsicherheit. Zudem bin ich dagegen, dass rechtschaffene Schützinnen kriminalisiert werden. Wird dieses Gesetz angenommen, öffnen wir der EU Tür und Tor für weitere Verschärfungen bis hin zur Entwaffnung (Artikel 17 der EU-Direktive).

 

Auch finde ich es einer Demokratie unwürdig, ein Gesetz zu erlassen welches gegen die Verfassung und frühere Abstimmungen verstösst, mit dem einzigen Argument, «wir müssen wegen internationalen Verträgen». Wir sind immer noch ein souveränes Land und ich möchte, dass das auch so bleibt. Vom Bundesrat und Parlament erpresst zu werden mit «ihr müsst wegen Schengen» ist eine gefährliche Entwicklung die es zu stoppen gilt. Ansonsten müssen wir anschliessend überall aufgrund der EU Abstriche machen (Tierwohl, Gen-Verbot, Sonntagsfahrverbot für Lastwagen, etc.).

 

Deshalb und aus vielen weiteren Gründen stimme ich am 19.05.2019 Nein.

Laura, 21

Hochbauzeichnerin, Gemeinderätin Bülach

Ich stimme am 19. Mai NEIN, weil wir in der Schweiz bereits ein faires und funktionierendes Waffengesetz haben.

Das neue EU-Gesetz will 80% der im Schiesssport verwendeten Waffen verbieten. Aufgrund eines Verbotes werden dann aber Ausnahmebewilligungen ausgestellt, sofern die Besitzer einen Bedürfnisnachweis periodisch vorweisen. Der Bund spricht dabei von 150-200 neuen Stellen und Kosten von 25 Mio Franken, nur damit das neue Gesetz bürokratisch umgesetzt werden kann!

Darum sage ich NEIN zu mehr Bürokratie und NEIN zu einer Verschärfung, die nichts bringt!