NEIN am 19. Mai

NEIN zur UNSICHERHEIT

Man bekämpft nicht die Täter, sondern kreiert Opfer.

Zu Hause sind wir nach wie vor sicher. Zwar gibt es 40‘000 Einbruchs- und Einschleichdiebstähle. Aber dass jemand zu Hause überfallen wird, ist eine absolute Seltenheit.
In England, wo der Privatwaffenbesitz verboten ist, findet jeder zweite Einbruch in Anwesenheit der Bewohner statt.[1] Für die Schweiz hiesse das: Pro Tag mehr als 50 Überfälle im eigenen Zuhause, von denen jeder in ein Gewalt- und/oder Sexualdelikt ausarten kann.

Wir stimmen Nein, weil wir keine englischen Zustände wollen!

Wir stimmen Nein, weil unser Zuhause sicher bleiben soll!


Wir wollen SICHERHEIT

NEIN zur ABHÄNGIGKEIT

Wir stimmen Nein, weil uns der sinnlose Verlust von Rechten unsere Unabhängigkeit kaputtmacht.

Wir haben ein Recht auf Waffenbesitz und dürfen nicht durch unbegründete Verbote bevormundet werden. Es kann nicht sein, dass die Aufnahme in einen Schützenverein oder die Möglichkeit des regelmässigen Schiessens darüber bestimmt, ob wir eine Waffe besitzen dürfen. Wann und wo wir mit welcher Waffe schiessen (oder nicht schiessen), ist weder Sache der Polizei noch der Politik, sondern unsere eigene.

Als Mütter – insbesondere von kleinen Kindern – haben wir keine Garantie, immer dort und dann trainieren zu können, wo es nötig wäre, um den Bedürfnisnachweis zu erfüllen.

Wir stimmen Nein, weil wir nicht in Abhängigkeit von Behörden, Vereinen und Verpflichtungen geraten wollen.

Wir wollen UNABHÄNGIGKEIT

Wo wünschen wir uns mehr Sicherheit?

Damit weiterhin unsere Sicherheit gewährleistet werden kann, sprechen wir uns für eine sinnvolle und verhältnismässige Aufteilung der Polizeiressourcen aus. Administrative Leerläufe sind zu vermeiden, damit die Polizei genug Personal und Zeit in die Präsenzarbeit oder in der Intervention einsetzen kann.

Wir streben zur Bekämpfung des Terrorismus die Stärkung der Aussengrenzen und der Sicherheitsarchitektur an.

Terroristen und Kriminelle sollen kein Waffenmonopol unter Privatpersonen erhalten. Bürgerinnen halten sich an Gesetze, Kriminelle leider nicht.


NEIN zu UNSICHERHEIT

NEIN zu ABHÄNGIGKEIT

NEIN zur ENTWAFFNUNG

NEIN am 19.Mai 2019



Quellen
[1] 
Kopel, David B.: Lawyer, Guns and Burglars, in: Arizona Law Review 43/2001, S. 345–367.